Uah... hab ich überhaupt geschlafen ? Es ist kurz vor 4 Uhr morgens und wir müssen schon wieder aufstehen. Wie ätzend, dabei hab ich heute ENDLICh mal gut geschlafen. Aber nun gut, alle Koffer ab ins Auto und los gehts auf die lange Fahrt von Pahoa nach Kona. Dabei fällt mir auf, dass die ganze Zeit über, also in jedem Lied, das im Radio lief, zumindest einige Striphen immer auf hawaiisch gesungen wurden. Mit Niihau ist Big Island eine der traditionelleren Inseln, die sich noch sehr auf ihre Wurzeln berufen (teilweise wird sogar der Gottesdienst auf hawaiisch gehalten). Nach gut 2 Stunden und etlichen Flughäfen später (ich glaube Big Island hat die höchste Flughafendichte, wir sind mittlerweile an 6 vorbeigekommen) kommen wir bei Alamo an und geben unser Auto ab. Nicht, dass die Karre keine Macken hatte, aber jetzt will man uns auch noch einen Kratzer andrehen. Aber da wir eh Vollkasko hatten ist uns das ziemlich egal. Mit dem Shuttle geht es dann zum Fluhafen und zum Einchecken. Dann können wir endlich unser Frühstück einnehmen. Markie war echt super. Sie hat uns am Vorabend noch beiden ein Lunch-Paket vorbereitet, damit wir nicht ohne Essen in den Flieger steigen. Und was sie da alles rein hat, Eier, Obst, Brote, Butter, Marmelade... supi :) So gestärkt können wir dann auch in den Flieger auf die Nachbarinsel Maui steigen. Doch warum auch direkt fliegen, wenn es auch anders geht. Um die, na lassen wir es mal 10 min Airtime sein, nach Maui zu überbrücken, fliegen wir über Oahu. Nun gut, so sehen wir nach 30 Minuten wenigstens mal Honolulu und Waikiki aus der Luft. Der Zwischenstop ist jedoch nur kurz und so können bald wieder die 20 Minuten zurück nach Maui fliegen.

In Kahalui angekommen sieht die Sache schon anders aus. Uns bietet sich ein einzigartiges Bild. Maui ist so viel grüner als Big Island, hier ist deutlich mehr los, mehr Action einfach. Aber trotzdem nicht zu voll. Wir holen unseren Mietwagen und ich traue meinen Augen nicht ganz, als ich sehe was Markus da angeschleppt hat. Er hat sich zu einem Upgrade überreden lassen und wir werden die Tage hier in einem roten Ford Mustang Cabrio verbringen. Yeaaaaaaah. Also ruck zuck, das Dach auf und los in unser Hostel. Tja, cooles Auto, schrott Hostel, denken wir als wir in Wailuku das Gebäude von aussen sehen. Super runtergekommen, einfach abgewrackt. Im Reiseführer stand ja, das es nicht so der Hit ist und ständig das Management wechselt, aber so ? Immerhin ist es billig und als wir drinnen sind, sieht es gar nicht mehr so schlimm aus. Wie eine ältere Jugendherberge eben. Wir schmeißen eh
nur kurz unsere Sachen rein und machen uns dann wieder mit dem Auto auf eine Rundtour. Wir entschließen uns den Osten Mauis zu erkunden und machen uns auf das super kleine Strässchen zu verwenden. Teilweise wird es so eng, dass ein paar Autos zurücksetzen müssen um uns durchzulassen. Dafür entschädigt der Blick auf den Valley der sich durch die Vulkankegel ergibt, dort sieht man auch Regenwald und auf der anderen Seite die schönsten Klippen und Strände. Dort müssen wir dann auch anhalten und einfach an den Strand. Das Wetter ist so herrlich (kein Vergleich zu Hilo, wenn ich das gewußt hätte wäre ich schon viel früher nach Maui) und die Wellen erst. Das sieht alles so prima aus, dass ich die Warnungen fast vergesse, denn die Wellen haben 8-10 ft (ca. 2-3m) und das wird mir erst richtig bewußt, als wieder so ein Riesenbrecher auf mich zukommt. Aber die Wellen brechen fast immer an derselben Stelle und so kann man nach kurzer Zeit gut damit umgehen. Viele Surfer (der Sport wurde hier erfunden, war früher aber nur Königen vorbehalten und wurde Anfang des 19. Jhd. von den Missionaren verboten bis es Anfang des 20. Jhd. quasi aus Protest gegen die Besetzung der USA wieder aufleben konnte) haben dies aber perfekt im Griff und einige schaffen es sogar völlig ohne Brett nur mit ihren Handflächen zu surfen. Bei mir klappt das nicht so, aber die aufbauende Worte meines Vorbilds dort sind nur: Practice. Na mal schaun wieviel Zeit ich dafür noch habe :) Dann ziehen wir weiter um uns noch das schöne kleine Städtchen Lahaina anzusehen. Dort war früher das Zentrum für den Walfang, dann starb das Dort fast aus und wird heute eigentlich nur vom Tourismus wiederbelebt. Dafür ist es aber super schön geworden. Man kann alles zu Fuß erkunden, gemütlich von Geschäft zu Geschäft schlendern und sich am Abend den Sonnenuntergang ansehen. Wenn da nicht die Wolken wären. Daher fahren wir schon etwas früher weiter und machen uns auf den Heimweg. Wir haben nämlich vergessen zu duschen und jetzt juckt alles doch ganz schön. Nach der Dusche verlassen wir unser Hostel und machen uns auf die Suche nach einer Möglichkeit zum Essen. Ist hier gar nicht so einfach den Waikulu ist ziemlich klein, das Mekka für Surfer aber touristisch ziemlich unerschlossen. Aber uns wird das Café Mark Aurel empfohlen (Hier auf der Insel kann man einfach jeden anquatschen und alle sind total hilfbereit, da kann sich Deutschland echt noch eine Scheibe abschneiden). Das Café liegt gleich um die Ecke und sieht total gemütlich aus. Wir bestellen und kommen mit einem älteren Paar am Nachbartisch ins Gespräch (sie waren auch schon in Deutschland), dann mit Ken, einem der Kellner (war auch in Deutschland) und dann mit Mark Aurel selber (kommt aus Deutschland, genauer aus Karlsruhe). Die Welt ist echt so klein, aber vor allem waren die meisten Leute, die hier wohnen vorher schon an vielen anderen Plätzen auf der Welt. Wir bekommen von Mark noch viele Tipps und Geschichten zu hören (davon lebt die Insel, jeder hat eine Geschichte zu erzählen) bevor wir dann wohlverdient und super happy über diesen wunderschönen Tag auf Maui ins Bett fallen.

In Kahalui angekommen sieht die Sache schon anders aus. Uns bietet sich ein einzigartiges Bild. Maui ist so viel grüner als Big Island, hier ist deutlich mehr los, mehr Action einfach. Aber trotzdem nicht zu voll. Wir holen unseren Mietwagen und ich traue meinen Augen nicht ganz, als ich sehe was Markus da angeschleppt hat. Er hat sich zu einem Upgrade überreden lassen und wir werden die Tage hier in einem roten Ford Mustang Cabrio verbringen. Yeaaaaaaah. Also ruck zuck, das Dach auf und los in unser Hostel. Tja, cooles Auto, schrott Hostel, denken wir als wir in Wailuku das Gebäude von aussen sehen. Super runtergekommen, einfach abgewrackt. Im Reiseführer stand ja, das es nicht so der Hit ist und ständig das Management wechselt, aber so ? Immerhin ist es billig und als wir drinnen sind, sieht es gar nicht mehr so schlimm aus. Wie eine ältere Jugendherberge eben. Wir schmeißen eh
nur kurz unsere Sachen rein und machen uns dann wieder mit dem Auto auf eine Rundtour. Wir entschließen uns den Osten Mauis zu erkunden und machen uns auf das super kleine Strässchen zu verwenden. Teilweise wird es so eng, dass ein paar Autos zurücksetzen müssen um uns durchzulassen. Dafür entschädigt der Blick auf den Valley der sich durch die Vulkankegel ergibt, dort sieht man auch Regenwald und auf der anderen Seite die schönsten Klippen und Strände. Dort müssen wir dann auch anhalten und einfach an den Strand. Das Wetter ist so herrlich (kein Vergleich zu Hilo, wenn ich das gewußt hätte wäre ich schon viel früher nach Maui) und die Wellen erst. Das sieht alles so prima aus, dass ich die Warnungen fast vergesse, denn die Wellen haben 8-10 ft (ca. 2-3m) und das wird mir erst richtig bewußt, als wieder so ein Riesenbrecher auf mich zukommt. Aber die Wellen brechen fast immer an derselben Stelle und so kann man nach kurzer Zeit gut damit umgehen. Viele Surfer (der Sport wurde hier erfunden, war früher aber nur Königen vorbehalten und wurde Anfang des 19. Jhd. von den Missionaren verboten bis es Anfang des 20. Jhd. quasi aus Protest gegen die Besetzung der USA wieder aufleben konnte) haben dies aber perfekt im Griff und einige schaffen es sogar völlig ohne Brett nur mit ihren Handflächen zu surfen. Bei mir klappt das nicht so, aber die aufbauende Worte meines Vorbilds dort sind nur: Practice. Na mal schaun wieviel Zeit ich dafür noch habe :) Dann ziehen wir weiter um uns noch das schöne kleine Städtchen Lahaina anzusehen. Dort war früher das Zentrum für den Walfang, dann starb das Dort fast aus und wird heute eigentlich nur vom Tourismus wiederbelebt. Dafür ist es aber super schön geworden. Man kann alles zu Fuß erkunden, gemütlich von Geschäft zu Geschäft schlendern und sich am Abend den Sonnenuntergang ansehen. Wenn da nicht die Wolken wären. Daher fahren wir schon etwas früher weiter und machen uns auf den Heimweg. Wir haben nämlich vergessen zu duschen und jetzt juckt alles doch ganz schön. Nach der Dusche verlassen wir unser Hostel und machen uns auf die Suche nach einer Möglichkeit zum Essen. Ist hier gar nicht so einfach den Waikulu ist ziemlich klein, das Mekka für Surfer aber touristisch ziemlich unerschlossen. Aber uns wird das Café Mark Aurel empfohlen (Hier auf der Insel kann man einfach jeden anquatschen und alle sind total hilfbereit, da kann sich Deutschland echt noch eine Scheibe abschneiden). Das Café liegt gleich um die Ecke und sieht total gemütlich aus. Wir bestellen und kommen mit einem älteren Paar am Nachbartisch ins Gespräch (sie waren auch schon in Deutschland), dann mit Ken, einem der Kellner (war auch in Deutschland) und dann mit Mark Aurel selber (kommt aus Deutschland, genauer aus Karlsruhe). Die Welt ist echt so klein, aber vor allem waren die meisten Leute, die hier wohnen vorher schon an vielen anderen Plätzen auf der Welt. Wir bekommen von Mark noch viele Tipps und Geschichten zu hören (davon lebt die Insel, jeder hat eine Geschichte zu erzählen) bevor wir dann wohlverdient und super happy über diesen wunderschönen Tag auf Maui ins Bett fallen.

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