Nach einer mehr oder weniger tollen Nacht zu zweit auf einem 1,4 m Bett wollen wir nur noch Land gewinnen und hier weg. Davor kommt noch eine saftige Rechnung auf uns zu und ein sagen wir mal bescheidenes Frühstück. Wir tanken noch kurz und machen uns dann auf ins Landesinnere mit dem Ziel: Trinidad. Damit wir das Ziel auch gut erreichen bedienen wir uns noch der Hilfe kubanischer Mädels. Entweder stehen sie nicht so auf unsere Musik oder sie mussten wirklich früher raus, aber auf jeden Fall sind wir auf halber Strecke wieder nur zu zweit. Doch auch so finden wir unser Ziel und sind begeistert. Trinidad ist eine wunderschöne Stadt im Kolonialstil und mit keiner anderen Stadt in Kuba vergleichbar. Bevor wir uns aber in die Stadt stürzen wollen wir noch ein wenig die Umgebung erkunden. Über Schotterwege finden wir letztlich an den Playa Ancon: ein wunderschöner, kaum besuchter Strand. Gut wir bezahlen 1 $ für die Nutzung, dafür ist alles sauber und wir haben unsere Ruhe. Wie schön, so hatte ich mir Kuba vorgestellt. Bevor uns die Sonne komplett wegbruzelt verziehen wir uns gegen Nachmittag doch in die Stadt und suchen uns eine Bleibe für die Nacht. Wir hatten von unseren Mitbewohnern in Havanna noch einen netten Tipp für Trinidad bekommen. Den wollten wir mal anschauen. Die Adresse ist schnell gefunden und wir wollen gerade aussteigen, da sehen wir ein bekanntes Gesicht. Kaum zu glauben, aber wir treffen unseren Italiener aus Vinales wieder. Wie klein Kuba doch ist, das wollen wir begießen und daher verabreden wir uns für später. Zurück zur Casa Buchung, die Hütte ist der Hit. Eine riesige Terasse trennt die hübschen Zimmer von der Straße. Dazwischen ein Palmenmeer und eine große Bar von der man uns die besten Zumos ever macht :) Das Leben kann so toll sein. Im Anschluss lassen wir uns von Matteo die Stadt zeigen und genießen noch ein paar Caipis. Danach genießen wir unser Abendessen in unserer Casa und fallen dann auch bald erschöpft ins Bett.
Freitag, November 16, 2007
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