Das Frühstück ist so lau wie das Abendessen, doch dafür haben wir gut geschlafen. Wir nutzen das all-inclusive Paket noch voll aus, lassen uns mit Cola volllaufen bevor wir in unser Casa zu Silvia umziehen. Silvia ist stadtbekannt, arbeitet bei der kubanischen Stasi (CDR) und daher schwer geachtet. Der sicherste Platz für uns. Wir verstauen unsere Sachen und ziehen sofort wieder los auf der Suche nach schönen Tauchspots. Nach ein paar Kilometern kommen wir an der Cueva des Peces an. Ein einzigartiger See, der zu Teilen aus Süß- und Salzwasser besteht. Dies liegt daran, dass der See unterirdisch mit dem Meer verbunden ist. Daher gibt es hier eine Vielzahl an Fischen, die sonst nirgends gefunden werden. Wir nutzen die Gelegenheit um hier zu Mittag zu essen. Auf der Rückfahrt halten wir an einer kleinen Bucht, an der wir parken können und über eine Leiter den Einstieg über eine Klippe in das Wasser schaffen. Das Wasser ist glasklar und obwohl wir nur schnorcheln kann man hier richtig viel sehen. Nach dem Schwimmen müssen wir jedoch recht schnell von dort fliehen. Die Anzahl der herumfliegenden Libellen ist gigantisch. Jedoch nichts im Vergleich zur Anzahl der Moskitos. Also nichts wie weg und zum Abendessen. Silvia muss auf ein Treffen der CDR (das findet mitten auf der Kreuzung statt) und schickt uns den Nachbarsjungen her. Der ist Tauchlehrer und bietet uns seine Dienste für morgen an. Wir nehmen an und gehen mit seinem Kumpel noch in der Bar einen Drink einnehmen und sein Deutsch verbessern. Prost.
Montag, November 19, 2007
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