Sonntag, November 04, 2007

#1 - Der Flug und die Ankuft in Havanna

Da wir natürlich etliche Vorbereitungen für einen solchen langen Aufenthalt machen sollten und aufgrund von Zeitmangel nicht erledigt haben, waren wir die letzten beim Boarding. Der Schalter wollte schon zu machen, aber zum Glück ließ sich die Dame noch überreden uns mitzunehmen. Nach 2 1/2 stündigem Flug kommen wir im super modernen Flughafen von Madrid an (der dafür total in der Pampa liegt). Nach ein wenig Bitten und Betteln haben wir auch noch Plätze nebeneinander bekommen, so dass die 9 Stunden Flug nicht ganz so langweilig werden. Die Filme waren ganz nett, aber ansonsten kann man Iberia nicht wirklich empfehlen. Um es mal deutlich auszudrücken, never ever again ! Das einzig wirklich lustige an dem Flug war, dass wir dachten dass das Flugzeug abstürzt, aber "nur" ein Passagier elendig laut geschnarcht hat. Gegen halb 10 abends kamen wir dann in Russland... äh Kuba an. Sieht aber auch echt zum Verwechseln ähnlich aus. Überall fahren 20 Jahre alte Ladas und russische Trucks. Es stinkt übelst nach Zweitakter Motoren und man könnte meinen für die Leute hier ist ein Kat oder ein Partikelfilter ein Produkt aus einem Science-Fiction Film. Aber gut, wir wechseln noch etwas Geld am Flughafen um das Taxi bezahlen zu können, dass uns zu unserem Casa particular fährt. Es gibt auf Kuba nur staatliche Hotels und die sind recht teuer. Daher entscheiden wir uns für ein Casa. Die sind alle registriert und stellen die einzige Alternative zum Wohnen für Touristen dar. Sie sind billig (ca 20-25 € / Nacht) und bieten die Möglichkeit Land und Leute besser kennen zu lernen. Ausserdem ist das Essen in den Casas reichlicher und deutlich besser. Bei unserer Gastfamilie angekommen werden wir über das wichtigste aufgeklärt. Wir sollen nichts auf der Straße kaufen: keinen Rum, kein Essen, keine Mädchen. Na gut, denken wir uns und machen uns nach diesem langen Tag auf ins Bett...

0 Comments: