Freitag, August 24, 2007

5o día - Lehrstunden...

Wo ist der Kater ? Cool, wir haben keinen, trotz Unmengen an verdammt leckerer Sangria. Wir sind ein wenig müde, aber gut, irgendwann muss man(n) ja eh raus und außerdem will ich mal früher an den Pool und nicht warten bis Dan fertig wird. Der denkt irgendwie auch gar nicht dran, sondern telefoniert stattdessen lieber stundenlang (schon mal was von Roamingkosten gehört ?). Nachdem ich halber gegrillt bin, flüchte ich vor der Sonne und setzte mich an den Hotel-PC den freundlicherweise der Gast vor mir schon für den ganzen Tag freigeschaltet hat. Hier und da den Mongol-Rally Blog wieder aktualisieren, Mails checken ? Neeee... ist doch Urlaub. Wieder zurück ins Zimmer, Dan immer noch am Tel. Jetzt reichts. Mein Magen rebelliert und will essen. Also Dan eingepackt und endlich futtern. Danach steht wieder Sightseeing auf dem Programm, aber vielleicht nicht alles zu Fuß. Also mit dem Metro zur Endstation vor dem Tibidabo. Dort steigen wir in eine alte Bahn, die tramvía azul die uns weiter nach oben durch die Zona Alta (dem Nobelviertel Barca's) bringt. Hier steht eine geile Hütte neben der anderen. Ganz oben angekommen sehen wir nur, es geht noch weiter hoch, mit einer Zahnradbahn bis zum Vergnügungspark. Das ist aber nicht ganz unser Ziel, außerdem kostet es nochmal und wir sind ja schließlich.... Schwaben, richtig ?! Stattdessen ziehen wir weiter hinab hin zur CosmoCaixa, dem Wissenschaftsmuseum, dessen Eintritt in der BarcelonaCard enthalten ist ;) Hier gibt es allerlei anzusehen, über Raum und Zeit, Evolution, viele Experimente zum Ausprobieren und auch einen Mini-Regenwald, mit zum Teil riesigen Fischen und auch kleinen Kaimanen. Nach dem Museum ziehen wir weiter stadteinwärts auf der Suche nach etwas zu Essen und zu trinken. Dann wird nochmals kurz am Pool relaxt, bevor wir mit der Metro in den Norden fahren. Hier treffen wir meinen Kumpel und seine Freundin auf einem katalanischen Fest, dass sich durch viele Straßenzüge zieht. Hier hat es kaum Touristen, trotzdem sind die Straßen voll. Eben viele Einheimische. Wir zocken uns erst mal noch eine Kleinigkeit zum Essen beim Libanesen und ein paar Mojitos. Überall spielt Musik und die Straßen nehmen alle am Wettbewerb um die Schönste teil. Alles ist bunt geschmückt und wir lassen uns von der Menge treiben bis uns die Füße weh tun. Was für ein Tag.

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