Die Talks heute sind nicht ganz unser Ding, daher frühstücken wir in aller Ruhe und machen uns dann nach Downtown auf. Also ab in den Express und 30 min später sind wir an der Grand Central Station. Und dann kommt auch schon mein persönlicher New York Guide in Form von Sebastian, der zufällig auch grade in NYC ist. Und los gehts in die Großstadt. Ist alles ziemlich überwältigend, die Hochhäuser sind so hoch, dass ich sie unmöglich auf ein Bild bekomme (ach ja... Fotos werden nachgereicht, ich hab meine USB-Kabel vergessen und muss mir erst eins leihen). Und zwischen den Häuserschluchten pfeift ein ordentlicher Wind durch. Doch wir haben blauen Himmel und die Sonne scheint :) Der Time Square ist schon überwältigend, so viele große Monitore, Werbung und Leute die hier durchströmen. Wahnsinn. Nur wird uns ein wenig mulmig nachdem Sebastian erzählt hat, dass sich genau hier vor dem Starbucks gestern noch 20 Schwarze wild geprügelt haben bis sich die Polizei mit Schlagstöcken dazwischen geworfen hat. Ist halt doch ein hartes Pflaster hier. Wir genehmigen uns einen Café um uns aufzuwärmen und besuchen dann das MoMA (Museum of Modern Arts). 20 $ Eintritt, aber die lohnen sich. Hier findet sich auf 6 Etagen wirklich für jeden was: Matisse, Monet, Dali, van Gogh, Picasso und und und... alles Orginale. Wahnsinn was hier an Wert rumsteht. Stunden später verlassen wir begeistert das Museum, ziehen noch ein wenig an der 5th Avenue rum bis zum Central Park (hier hat es eine nette Eisbahn) und dann Richtung Empire State und zum Rockefeller Center. Heute reicht es nicht mehr für alles, aber wir werden ja wieder kommen. Dann verabschieden wir uns und machen uns wieder Richtung White Plains auf, da heute noch Gala Dinner im Zanaro's ansteht. Ein nettes großes italienisches Restaurant, doch die primäre Sprache hier bleibt Deutsch. Es sitzen gerade mal 2 Asiaten bei uns, ansonsten könnte man auch meinen wir sind zu hause. Nach dem mehr oder weniger italienischem Essen, werden die Awards für das Beste Paper und die Beste Demo vergeben, sowie die Organisatoren geehrt. Eigentlich völlig unverdient, denn für das was da ablief würde ich mich in Grund und Boden schämen. Die Soundanlage wurde quasi beim Eintreffen der Gäste erst aufgebaut, dann nimmt man ein 2.1 Desktop Lautsprecher System mit vielleicht 10 Watt und das schlechteste Funkmikrophon, das jemals hergestellt wurde. Die Rede des IBM Fellows wurde von Fiepen, Rauschen, Hall und komischen Sounds der Anlage so verrissen, dass er kurz davor war die Rede abzubrechen, während die Organisatoren im Hintergrund wild die Empfänger und die Boxen in der Luft schwenken um die Empfangsqualität zu erhöhen. Autsch. Aber irgendwann ist auch dieses peinliche Event vorbei und wir machen uns wieder auf in die Hotelbar um noch im Kreise unserer Kollegen ein paar Drinks zu uns zu nehmen. Das klappt auch ganz gut, es sind ja auch viele Leute aus unterschiedlichen Ländern hier und irgendwann gibt dann auch der Barkeeper auf und lässt uns alleine hier sitzen :( Nach einer halben Stunde so ohne Drinks machen wir uns dann aber auch auf in Richtung Bett und freuen uns über neue Kontakte in Australien :)
Donnerstag, März 22, 2007
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