Dienstag, März 20, 2007

Day 1 - Wo bin ich hier ?

So, das ist also unser erster Morgen in White Plains. Wir machen uns frisch und gehen dann zum Frühstück. Dort bekommen wir mit unserem Gutschein ein nettes Buffett und dann können wir auch wohlgestärkt zur Registrierung für die Konferenz. Und dann fängt es auch schon an, wir treffen Christian (alter Kollege aus Stuttgart), im ersten Talk dann nochmals ein paar Kollegen von der ETH Zürich und der LMU München. Die halbe Konferenz spricht deutsch :) Ich höre mir ein paar Talks zum Thema RFID an und geh dann mit den Jungs essen. Da es schon ein kleiner Aufwand ist für 12 Leute gleichzeitig essen zu bringen, zögert sich das ganze etwas raus und so komme ich erst kurz vor Beginn der Nachmittags-Session wieder zurück. Gerade noch so früh, dass mein Kollege mir mitteilt, dass er sich zu krank fühlt und ich doch bitte für ihn den Vortrag halten soll. Puh. 20 Minuten vor Beginn der Präsentation bekomme ich also die Folien und soll mir noch kurz eine Story ausdenken. Dabei sind ja selbst die Folien erst im Flugzeug entstanden. Aber was solls, meine 3 anderen Ex-Kollegen aus Stuttgart (ja, das ist hier wie ein richtig großes Familientreffen) meinen, dass ich gar nicht schlecht war. Jetzt geht es erst mal entspannend weiter und mit Markus und Martin durch die Stadt vorbei an Starbucks, Macys, Anti-Bush Demonstrationen durch die kleinen Straßen in White Plains. Man muss sich die Stadt hier vorstellen wie ein einziges Einkaufsparadies. Das ist auch das einzige für was der Ort hier bekannt ist. Es gibt fast mehr Malls als Einwohner. Und im Vergleich zu Downtown New York fühlt man sich hier auch deutlich sicherer. Die Schweizer haben mir am Mittag noch nette Geschichtchen erzählt, wie sie aus dem Hotel sind, zu McDonalds rein wollten und von einem Swat Team dran gehindert wurden, da da drinnen grad geschossen wurde. Jaja... New York, wie es leibt und lebt. Nach einem kurzen Besuch bei Walmart verstauen wir dann unsere Sachen und gehen in einem netten australischen Steakhouse (für die es kennen, Outback) essen. Danach sind wir papp-satt und schaffen es gerade noch so an die Hotelbar wo wir uns dann noch mit ein paar Jungs aus Luxembourg ein Bierchen genehmigen. Irgendwie kommt einem dass alles hier ziemlich surreal vor. Fast wie in einem Film, aber keiner von uns fühlt sich wirklich so als wäre er in den USA. Fast alles spricht deutsch (nur im Supermarkt musste ich auf spanisch nachfragen bis wann der Laden offen hat) und man sieht lauter bekannte Gesichter...

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