Samstag, Januar 06, 2007

Day 5 - Alles ist top secret


Aloha ! Ich hoffe ihr habt so gut geschlafen wie ich. Schnell noch ein Frühstück einwerfen und dann geht es auch schon zur 1. Session. Die entpuppt sich leider nicht ganz so interessant, weswegen ich meine Mails erledige und dann zur nächsten schreite: Information Security. Könnte man ja mal brauchen. Kernthema ist wie man in der Lehre Sicherheit verkauft. Das war ja auch ganz lustig zu sehen, den die Leute die da munter miteinander diskutiert haben kamen von der Flugsicherung, von der Air Force und von der CIA. Viel verstanden hab ich irgendwann nicht mehr bei all den Abkürzungen, die die hier verwendet haben, aber es war schon ok. Dann ging es auch schon wieder zum Mittagessen. Leider haben wir "nur" püntklich aufgehört und so stand ich am Ende der 300m langen Schlange zum Essen. Doch hatte ich einen netten Kollegen aus dem C-Lab in Paderborn neben mir, der mir muntere Geschichten erzählt hat. Wie man sich die Polizei in Californien zum Freund macht, in dem man einfach mal 3 Spuren rüberzieht und dabei die Polizei schneidet und sogar noch ohne Strafzettel davon kommt. Respekt, da muss sich mein Papa erst noch was von abschauen ;) Der Talk nach dem Essen war nicht wirklich gut besucht, 5 Leute vielleicht (in einem Raum für maximal 268 Leute), trotzdem war ich erstaunt wie auf einmal der Redner vor mir stand und sich vorstellt und mich nach meinen Interessen fragt. Das war cool. Der Vortrag selber passt nicht ganz zu meiner Diss, aber da er wusste was mich interessiert konnte er mir im Vortrag immer einen kleinen nützlichen Hinweis geben. Und dann war die Session auch schon aus, denn die beiden (!!!) Redner , die hätten folgen sollen, lagen wohl am Strand. Das passiert hier gerade öfter und ist für den Ruf der Konferenz nicht gerade förderlich. Aber dafür ist die HICSS wohl bekannt. Gut, hab ich halt schon frei. Vor dem Saal lerne ich Jennifer kennen, aus Los Alamos. Und wofür ist das bekannt... richtig, die Atombombe. Ich wusste doch, dass ich hier nur von Geheimdienstlern und verrückten Wissenschaftlern umgeben bin. Aber ich bin froh überhaupt noch jemand Jüngeres hier zu treffen, da der Altersdurchschnitt der Konferenz bestimmt weit über 40 liegt. Später beschließe ich die letzten Ecken der Anlage zu erkunden und bleibe eine ganze Zeit lang fasziniert vor dem Delphinarium stehen (siehe Fotos). Schon riesig die Tiere, aber die kleinen Kinder dürfen sogar mit ihnen schwimmen (das wär doch was für die Andrea oder ?). Danach geh ich endlich einmal hier schwimmen und mache es mir gemütlich. Kurz vor Sonnenbrand, geh ich aufs Zimmer und mache mit Markus die Planung für die nächsten Tage. Irgendwie kommt doch noch Hunger auf - als guter Schwabe holt man sich dann auch nichts mehr vom Hilton - sondern läuft lieber 1 Stunde mutterseelenallein auf der Straße zur nächsten Mall und holt sich dort noch ein Sandwich und ein bisschen Obst (ja... ihr habt richtig gelesen). Der Heimweg hat mich jetzt aber echt noch voll geschlaucht und so denke ich habe ich es verdient, wenn ich jetzt aufhöre :)

1 Comment:

Anonym said...

Hallo, Grosser toll deine Beschreibungen, solltest als 2tes Standbein Journalist für Konferenzen werden,die richtigen Tagungsorte hast du dir ja schon ausgesucht.Weiterhin viel Spass und viele Grüsse aus dem Lehenbach