Donnerstag, Januar 04, 2007

Day 3 - Die HICSS 2007 beginnt...


Argh.. was ist nur los... irgendwie kann ich mich nicht an die Zeitzone hier gewöhnen. Ich bin schon wieder um halb 6 aufgewacht und konnte danach nicht mehr einschlafen. Naja... geh ich halt ins Bad, mach mich schon mal fertig und genieße die grandiose Hotelanlage (ich hab nochmal ein paar Bilder gemacht um euch neidisch zu machen ;)). Um halb 9 mache ich mich auf zur Registrierung und fange so langsam an, das Ausmaß der Konferenz zu sehen. Es sind wirklich fast 800 Leute zur Konferenz gekommen. Hier laufen so viele Sessions parallel, Hammer. Dann beginnt mein Workshop. Und ich muss sagen, der läuft mehr als enttäuschend. Es haben sich 27 Leute angemeldet, 8 sitzen im Raum und anstatt hier über Forschung zu reden, klingt das ganze mehr wie eine Werbeveranstaltung für die Firma des Chairs. Und nachdem nach der Pause auch nicht mehr Leute da sind, verzichtet er auch auf die Panel Discussion. Daher sind wir schon um 12 fertig. Prima... für heute war's das für mich. Ich gehe mich umziehen (endlich kurze Klamotten) und fahre dann mit Andreas und Maria zum Mittagessen. Das Wetter wird ein wenig wild (kühler und sehr windig) und daher entscheiden wir uns die kühlere Zeit zu nutzen und nach Kona zu fahren und den Beach Drive nach tollen Shops abzuklappern. Die Strandpromenade ist sehr nett, auch wenn sich die Waren in den Shops ziemlich ähneln. Auch von der Sprache her erinnert mich hier irgendwie vieles an Neuseeland: die Sprache, die Schnitzereien... nur die Hawaii-Shirts sind wohl einzigartig. Nett finde ich, dass hier wirklich überall mit Aloha gegrüßt und mit Mahalo gedankt wird. Und hier könnte man sogar glauben, dass das nicht nur für die Touristen gemacht wird. So viele gibt es hier nämlich nicht. Auch shoppen ist anstrengend ... neee... mehr das Wetter, die Schwüle haut einen mittlerweile fast um und daher fahren wir zurück ins Hotel. Noch kurz umgezogen und dann flitz ich auch schon auf die Welcome Reception. Tja, und da stehen dann fast alle 800 Leute und wollen essen und trinken... an 4 kleinen Buffets. Das klappt nicht wirklich, aber man kann es ja mal probieren. Nachdem es schon wieder dunkel wird und der Wind immer noch bläst, glaubt man schon fast die Gas-Fackeln (die Flammen stechen in alle Richtungen) am Buffet fackeln absichtlich die Leute in der Schlange ab. Ich unterhalte mich ein wenig mit einem Australier aus meinem Workshop, aber dann wird es mau. Nach nur 1,5 Stunden sind fast alle wieder verschwunden. Das ist einer der großen Nachteile hier, der ganze Laden hier ist sehr unpersönlich und da das hier so groß ist, verläuft sich auch alles sehr schnell. Das Resort selber ist in einer künstlich angelegten Stadt mit einer Mall und anderen Hotels, das wars. Da bleibt halt auch kein Platz zum rumlaufen oder sich gemütlich in einer Bar treffen. Ich glaube nicht, dass ich privat für das Hotel hier die 400 US $ /Nacht zahlen würde. Also gehe ich in Richtung meines Zimmers, lerne noch kurz 2 Profs von den Unis in Bochum und Dortmund kennen und mache es mir dann gemütlich.

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