Gähn, wie schon wieder aufstehen, ich hab mich doch grad erst... na was solls. Ich habe noch nicht einmal das ganze Raclette und Fondue richtig verdaut, da stehen meine Eltern um 5 Uhr morgens schon wieder bei mir vor der Tür und wollen mich zum Bahnhof bringen. Dort bringt mich dann der ICE nach Frankfurt an den Flughafen. Ich wär im Zug mehrmals um ein Haar eingeschlafen, kein Wunder... nach 2 Stunden Schlaf. In Frankfurt kommen dann die ersten Hürden am Check-In. Die hochsensiblen Amerikaner wollen ja unbedingt wissen, wo man die 1. Nacht verbringt. Super, dass mein Ort im Computer nicht vorhanden ist. Also muss ich meinen Laptop booten um die Postleitzahl von Hawaii rauszugrusteln. Aber dann gehts endlich weiter und ich mache mich Richtung Gate auf. Ab durch die Kontrollen, heute ein wenig strenger als sonst, aber ok. Ich dachte schon ich hab es nach 1 Stunde geschafft, aber weit gefehlt. Es gibt nochmal extra Kontrollen, das ganze Spiel nochmal, nur für Flüge in die USA. Super... das kostet mich nochmal 45 min, da heute am 1.1. natürlich die Hälfte des Personals frei hat und sich alles in die Länge zieht. Aber endlich bin an Bord. Von Andreas und seiner Freundin noch keine Spur, sieht so aus als würde ich allein fliegen. Ich nehme neben 2 Inderinnen Platz und krieg dann voll die Krise als es heißt, da ca. noch 80-90 Leute fehlen, die in den Sicherheitskontrollen feststecken. So zieht sich alles weiter und weiter und erst mit über 1 Stunde Verspätung geht es los (Montag 10.30 Uhr). Die Bordfilme hauen mich nicht wirklich vom Hocker und auch die Mädels neben mir sind müde, weswegen wir alle kurz mal die Augen zumachen. Wir hatten später noch genug Zeit uns zu unterhalten. Montag 12.20 Uhr, wir landen. Schön wärs wenn es nur 2 Stunden Flug gewesen wären, aber insgesamt haben wir doch ca. 12 Stunden zum Flughafen in Los Angeles gebraucht. In der Schlange für die Einreise treffe ich dann auch endlich Andreas und seine Freundin Maria. Abgesehen von den ganzen Zetteln, die man ausfüllen muss geht das ganze hier ausnahmsweise recht schnell. Vor allem Andreas kommt mit den magischen Worten "working for Microsoft" super schnell durch ;) Die Inderinnen haben mir noch den Tipp gegeben doch nach Venice Beach zu fahren, das sei gleich um die Ecke. Da unser Flug jetzt aber Verspätung hatte, muss ich das leider auf den nächsten Besuch verschieben. Stattdessen geben wir unser Gepäck wieder auf und machen uns auf den Weg zum Gate um noch eine Kleinigkeit zu essen. Kurze Zeit später besteigen wir dann endlich unsere Maschine nach Kona. Die Maschine ist nicht ganz voll, daher können wir auf dem 5 Stunden Flug wenigstens kurz mal die Augen zumachen. So langsam schlaucht die ganze Reise hier ja schon und wir sind froh um 20.30 Uhr endlich anzukommen. Der Flughafen ist ziemlich witzig. Sehr klein, ohne Dach, eigentlich keine Absperrungen, einfach nur ein paar Hütten und irgendwo inmitten der Leute kann man dann sein Gepäck abholen. Die Temperaturen sind aber schon deutlich angenehmer, wenn auch die Schwüle schon etwas drückt. Jetzt holt Andreas noch schnell den Mietwagen (einen Monte Carlo LT, was ein Schiff) und auf gehts ins Hotel. Nach einer halben Stunde Fahrt, parken wir dann auf dem Hilton Gelände und checken ein. Das Gelände ist riesig, alles leuchtet, überall hängen noch Weihnachtssachen (die, die Amis fleißig fotografieren) und alles wirkt ziemlich nobel. Da unsere Zimmer so weit vom Empfang weg sind, nehmen wir eine Bahn (ähnlich unserer U-Bahnen) die uns zu unseren Towern bringt. Das Zimmer ist super groß, es fehlt eigentlich an nichts, nur ist es auf Grund der Nähe zum Äquator hier schon so dunkel, dass man draussen nicht mehr viel erkennt. Jetzt noch schnell ein wenig auspacken und künstlich Zeit kaputt machen, damit morgen das Jetlag nicht so groß ausfällt. Morgen früh... gehts weiter.
Dienstag, Januar 02, 2007
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