der Morgen fängt ja richtig früh an. Um kurz nach 6 heißt es aufstehen (hab ich erwähnt, dass wir schon wieder zu wenig geschlafen haben) und ab zum Frühstück. Wir müssen schnell fertig werden, denn heute steht eine große Wanderung auf dem Programm. Die Besteigung des Gros Morne Mountain. Sind zwar nur 806m aber dafür fangen wir bei knapp 100 ü.d.M. an zu laufen. Erst geht es ein wenig durch den Dschungel und dann dann auf offenes Gelände. Es ist super schön, wir haben eine gigantische Aussicht, überall kleine Fjords mit Seen. Aber die Sonne brennt und so müssen wir öfters Pause machen und viel trinken. Es ist doch ein wenig anstrengender als gedacht. Der Weg ist nur so breit, dass 1 Person hinter der anderen laufen muss und bei 18 Leuten verteilt sich das ganze schon ein wenig. Die Landschaft erinnert aus eine Mischung aus Norwegen und Schottland und wir sind heilfroh nach knapp 2 Stunden anzukommen... am Fuß des Berges, hmm... und jetzt. Wir stehen vor einen knapp 600 Höhenmeter starken Aufstieg über eine Gerölllawine. Wahrscheinlich könnt ihr Euch nicht vorstellen wie das aussieht, ich versuch so bald wie möglich Bilder nachzureichen, aber ein Internet Café zu finden ist alles andere als einfach. Nachdem wir viel zu oft gedacht haben, nur noch ein paar Meter... nein noch ein Hügel... haben wir es dann nach 4 Stunden auf den Gipfel geschafft. Jippie. Leider windet es so arg, dass wir fast weggeblasen werden und auch gleich wieder ein paar Meter weiterziehen um unser Mittagessen einzunehmen. Nachdem wir die Aussicht und alles genossen haben geht es an dem Abstieg. Jeder Schritt tut weh, aber die Aussicht bald am Parplatz anzukommen ist zu verlockend. Nach weiteren 3 1/2 Stunden haben wir es dann auch geschafft und fast ohne Verluste. Und dass will schon was heißen bei diesen schmalen, steinigen Pfaden. Am Parkplatz angekommen machen wir uns auf den Weg zum einkaufen und sehen doch tatsächlich noch einen Elch, der die Straße kreuzt, ganz gemächlich, und dann noch ein paar Füchse aus nächster Nähe. Cool, Natur pur und aus nächster Nähe. Dann geht es ans Essen und (die Wiederholung des) WM Finale. Was ein Spiel, fast jeder hier war für Frankreich, aber es hätte wohl nicht sollen sein. Um uns davon abzulenken, geht es weiter ganz gesellig zu mit jeder Menge Bier, Hotdogs, Hamburgern und ... dem HotTub. Dort waren wir dann auch bis 3 Uhr morgens. Zu sechst... ein wenig eng, es ist öfter mal übergelaufen, aber es gibt einfach nicht schöneres als draußen unter einem Sternenhimmel im Whirlpool zu sitzen.
Montag, Juli 10, 2006
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